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Windows User goes Linux....

Es begann mit einem Grub Error......:



Subject: Re: [linux] GRUB Error 18

> (Die abenteuerlichen Kommentare zu sowas im Web halfen mir bisher
> nicht)
...
> einbauen und konfigurieren ohne längeres IT-Studium?
...
> Wie soll sich denn bei solchem Installationsverhalten Linux im normalen
> Privatleben etablieren ????
> Dr. U.



Hallo Dr. U,

Anwender bekommen in Windows alles konfiguriert - vorgekaut ... Sogar Viren
gibt es fertig gebacken. Und wem das noch nicht reicht - der kann seinen
Windows-Rechner auch erstklassig ausspieonieren lassen ... Microsoft tut es,
und noch ein paar uneingeladene Gäste tun es dann und wann auch. Und wer dann
immer noch verschont bleibt, darf sich in fast regelmäßigen Abständen auf
Neuinstallation freuen...
VORTEIL: Auch Dr.'en müsssen nicht denken - alles passiert automatisch - nur
die DVD zum Installieren muss selbst eingelegt werden.

Bei Linux ist es etwas anders. Freiheit von allen unkontrollierten und
ungewollten Vorgängen (siehe oben) muss sich druch eigenes Fachwissen
erarbeitete werden. Wer nur eine alternative zu Windows sucht, ist hier
gänzlich falsch! Linux IST NICHT Windows.

Anfänger in Linux 'die nicht Informatik' studiert haben, können vielleicht mit
Unbutu starten.
http://wiki.ubuntuusers.de/Startseite
Erst den download, dann das Image auf DVD brennen. Die Installation ist
ähnlich unkopliziert wie unter Windows. Allerdings ist Unbutu in der internen
Architektur Debian ähnlich und deshalb können viele erfahrene LINUX-IT-GURUS
rasch und professionell helfen.

Später kann man sich dann immer noch für ein anderes Derivat entscheiden. Auch
da wird einem jederzeit von Profis geholfen. (Schade das hier die
Glaubenskriege zwischen den Derivaten beginnt)
Wenn ich als Admin viel auf der Textkonsole rumwerke um evtl. Samba, Apache,
Sendmail, Cluster & Co. zu konfigurieren, dann würde ich vielleicht Debian
auswählen.
Da ich aber nur (ksh) Shell-Scripte oder Perl-Scrite schreibe, bzw. mit
KDE-Programme arbeitete und mich Konfig-Dateien nicht interessieren, habe ich
mich für openSUSE entschieden.

Meine persönliche Erfahrung war:
Wenn etwas unter Windows nicht funktioniert, das mich aber zum Kochen gebracht
hat weil ich unterstellte, dass es aber irgendwie gehen muss, war, dass
Windows letztendlich einfach technisch dazu nicht in der Lage war. Aus diesem
Grund benutze ich 'beruflich' Windows seit über 10 Jahren nicht mehr.
Wenn ich unter Linux (openSUSE) ebenso gekocht habe, musst ich aber IMMER
feststellen, dass ich es war der fachlich noch dazulernen musste damit es
funktionieren kann. Aus diesem Grund benutzte ich Linux privat zu 99% und
beruflich zu 100%.

Da ich glaube, dass Du Dir ersteinmal selbst, lieber Dr. U., über den
Unterschied zwischen Windows und Linux klar machen musst, hoffe ich Dir mit
oben beschriebenen Text weitergeholfen zu haben.

Wenn Du Dich dazu entschließt Linux zu installieren, und Du in irgendeiner
Form Hilfe brauchst und Anfragen stellst, die andere Leute Dir freiwillig
gewähren, solltest Du vielleicht nicht zornig schreiben.

Und wenn Du Dir die Mühe machst dazu zu lernen und ggf. die Qual der
Linux-Installation auf Dich nimmst, dann erwartet Dich danach die Freiheit,
Unabhängigkeit und jahrelange Stabilität.

Vielleicht solltest Du Dich an einer der lokalen Linux-Vereinigungen wenden:
http://www.pl-berichte.de/lugs
Bei einem Bier und gemütlichen Zusammensitzten helfen Dir Linux-Gurus
zwischen "Du und Du" (also ohne Titel) gerne weiter.

Und dann wärst Du sehr erstaunt wie gut sich Linux auch privat etabliert
hat ;-)

Gruß A.


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